Stand: 09.02.2010
Bergsteigen ==> Ausbildung

Ausbildung

Wer keinerlei Kontakt zum Bergsteigen bzw. Sportklettern hat, sich hierfür aber interessiert, steht meist vor dem Problem, den richtigen Zugang zu finden.
Der richtige Zugang? Das heißt zuächst, in den grundlegenden Sicherungstechniken ausgebildet zu werden. Den ersten Kontakt zu den klassischen alpinen Sportarten mag ein "Schnupperkurs" sein, bei welchem unter fachkundiger Leitung die Sportart ausprobiert werden kann. Möchte man aber in die Sportart einsteigen, so beginnt dies mit der Erlernung der Sicherungstechnik.

Ziel: Bergsteigen oder "nur" Sportklettern?

Eine wichtige Frage steht ganz am Anfang. Für welche der alpinen Sportarten interessiert man sich? Im folgenden soll grob zwischen zwei Bereichen unterschieden werden: Dem Bergsteigen mit all seinen Spielformen - Bergwandern (einschl. Klettersteigen), Hochtourengehen, alpines Fels- und Eisklettern, Skibergsteigen - sowie dem Sportklettern an künstlichen Kletteranlagen und in den Mittelgebirgen. Letzteres unterscheidet sich vom alpinen Klettern in den grundlegenden sicherungs- und bewegungstechnischen Fertigkeiten freilich nicht. Ein alpiner Kletterer wird in der Regel auch immer ein Sportkletterer sein und sei es auch nur aus trainingsbedingten Gründen.
Grundsätzlich wird im folgenden also anhand der "Sportstätte" unterschieden: Mittel- bzw. Hochgebirge. Somit könnte auch das in den letzten Jahren in Mode gekommende Sporteisklettern in Talnähe dem skizzierten Bereich des Sportkletterns zugerechnet werden.
Bergsteigen und Sportklettern im genannten Sinne schließen sich natürlich keinerlei aus. Da aber ein großer - wenn nicht gar der überwiegende - Teil der heutigen Kletterer keine Ambitionen hegt, das Hochgebirge aufzusuchen, wird dies in diesem Artikel auch berücksichtigt.

Voraussetzungen

Neben Neugier, ein bißchen Ehrgeiz sowie einer guten Auffassungsgabe ist natürlich die körperliche Konstitution ausschlaggebend. Wie bei fast allen anderen Sportarten auch ist ein gesundes Herz-/Kreislaufsystem unabdingbar sowie in Bezug auf das Hochgebirge eine gute Kondition. Hingegen sind andere Faktoren wie Maximalkraft, Kraftausdauer, Beweglichkeit oder Koordination am Anfang bei weitem nicht so wichtig wie der Laie zumeist vermutet. Auch der schwache Kletterer kann durch Auswahl der entsprechenden Routen sein Erfolgserlebnis erhalten. Somit ist der Klettersport bzw. das Bergsteigen auch bis ins hohe Alter möglich.
Natürlich gilt das gesagte nicht für den leistungsorientierten Kletterer, hier können im Gegenteil die Anforderungen äußerst extrem werden.
Da man beim Steigen oder Klettern sein eigenes Gewicht "heben" muß, spielt das Körpergewicht eine nicht zu unterschätzende Rolle. Ein zu großes Übergewicht stellt entsprechend einen großen Nachteil dar.
Zuletzt sollte der Kletterer oder Bergsteiger natürlich auch schwindelfrei sein. Das Auftreten von Angst in ungewohnter Höhe bzw. an ausgesetzten Stellen ist allerdings normal und läßt sich durch Training minimieren. Davon zu unterscheiden ist die krankhafte Höhenangst (Akrophobie).

Wer bildet aus?

Was viele verblüfft, wenn sie davon zum ersten Mal hören, sind die gesetzlichen Bestimmungen, welche die Ausbildung im Bereich Bergsteigen bzw. Sportklettern regeln: Es gibt in Deutschland bis auf die Bayerische Bergschulverordnung keine! Und letztere bezieht sich nur auf die gewerbliche Tätigkeit im Mittel- und Hochgebirge, also nicht in künstlichen Kletteranlagen und bei ehrenamtlichen Engagement.
Grundsätzlich darf jeder, welcher sich dazu berufen und geeignet fühlt, andere ehrenamtlich oder kommerziell ausbilden. Einzige Ausnahme ist wie gesagt die kommerzielle (!) Ausbildung (sowie das Führen gegen Entgeld) im bayerischen Gebirge, welche den staatlich geprüften Bergführern und deren Hilfskräften vorbehalten ist. In den anderen Alpenländern gibt es ähnliche Bestimmungen, welche sich aber immer nur auf die gewerbliche Tätigkeit beziehen.
(Anmerkung: Dieser Zustand sollte auch durchaus beibehalten werden. Trägt er doch der Eigenverantwortlichkeit des Sportlers Rechnung und läßt in unserer heutigen bürokratischen Gesellschaft dem Einzelnen noch einen Rest an Freiheit. Aber viel wichtiger ist der Einwand, daß durch eine Reglementierung der Ausbildung mitsamt der Vergabe von Ausbilderlizenzen, sowohl dem Kursteilnehmer als leider auch dem lizenzierten Ausbilder eine unzutreffende Einschätzung bzw. Selbsteinschätzung des Könnens des Ausbilders vermittelt wird. Die unterschiedliche Qualität an Übungsleitern, welche die alpinen Vereine hervorbringen, spricht Bände. Besonders katastrophale Ergebnisse konnten hierbei insbesondere im Sportkletterbereich beobachtet werden. Qualifikation wird leider wie so oft mit Zertifizierung verwechselt. Daß die Änderungen, welche 2008 vom größten Verband hier vorgenommen wurden eine Verbesserung bringen werden, ist nicht zu erwarten. Aus Erfahrung bin ich skeptisch.)
Somit finden sich die unterschiedlichsten Anbieter: Bergschulen bzw. Bergführer, alpine Vereine, Sportbünde, Kletterhallenbetreiber, Reiseveranstalter und nicht zuletzt erfahrene Privatpersonen.
Grundsätzlich ist es empfehlenswert zunächst einen Grundkurs zu absolvieren und sich dann einem erfahrenen Kletterer und/oder Bergsteiger anzuschließen. Nach der fundierten Grundausbildung kann dann von der Erfahrung des Seilpartners profitiert werden. Ergänzt werden kann dies durch das Studium der aktuellen Fachliteratur und gelegentliche weitere Fortbildungen in Form von Kursen.
Man kann nun auf den Gedanken verfallen, sich komplett durch den erfahrenen Bekannten ausbilden zu lassen. Und es gibt sicherlich viele Bergsteiger, welche dieser Aufgabe gewachsen wären, aber es ist schlichtweg nicht zumutbar, dies zu verlangen. (Entsprechende Freunde oder Verwandten seien hier ausgenommen, wer aber solche besitzt, wird diesen Artikel wohl kaum benötigen.) Zudem stellt sich die Frage, wie der Anfänger ohne jegliche Vorkenntnisse einschätzen will, wie erfahren jemand ist. Im Gegensatz zu ständigen Anbietern können die Betroffenden zumeist nicht auf Referenzen verweisen.

Hochgebirge

Aufgrund der Gesetzgebung sowie dem zuvor Gesagten kommen in der Regel nur staatlich geprüfte Bergführer und ehrenamtliche Übungsleiter der alpinen Vereine als auch der Sportbünde in Frage. Da nicht nur die Qualität der Übungsleiter erheblich schwankt, sondern gemessen an der Zahl der Mitglieder ihre Anzahl für die Hochgebirgsausbildung (insbesondere des alpinen Felskletterns) recht gering ist, bleibt in der Regel nur die Empfehlung sich an staatlich geprüfte Bergführer zu wenden. Diese haben im Vergleich zu ehrenamtlichen (Fach-)Übungsleitern nicht nur eine gründlichere Ausbildung, sondern verfügen berufsbedingt auch über einen weitaus größeren Erfahrungsschatz. Aber auch Bergführer sind keine Übermenschen! Dies macht auch ein Blick in die entsprechende Prüfungsordnung deutlich. Nicht nur, daß die geforderten klettertechnischen Fähigkeiten nicht mit der Zeit gegangen sind, auch handelt es sich nicht - wie von manchen Bergführern suggeriert - um eine jahrelang andauernde Ausbildung im Sinne eines Lehrberufes oder der Ausbildung zum Diplom-Sportlehrer. Die Mindestzahl der Unterrichtsstunden einschließlich Praktikum beträgt lediglich 600, dies entspricht etwa 75 Tagen (siehe "Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Fachsportlehrer im freien Beruf in Bayern"). Dies mag ausreichend sein, aber man darf es eben nicht überschätzen.
Viele Bergführer übertreffen die Mindestanforderungen bei weitem und sind mehr als qualifiziert, aber es gibt eben Unterschiede. Ein Vergleich der Anbieter im Hinblick auf einen konkreten Kurswunsch kann sich also lohnen.

Mittelgebirge und künstliche Kletteranlagen

Während in Bayern also auch die kommerziellen Kurse in den Mittelgebirgen den Bergführern vorbehalten sind, bestehen in den anderen Bundesländern keinerlei Regelungen. Wie weiter unten ausgeführt wird, können Einsteigerkurse, welche ausschließlich an künstlichen Kletteranlagen ausgeführt werden, nicht empfohlen werden. Somit wird die Schar der in Frage kommenden Anbieter wieder recht übersichtlich. Bei den Ausbildern von kommerziellen Anbietern (wie auch von Kletterhallen) handelt es sich oft um Aushilfen (meist Studenten), welche nicht im geringsten über die erforderliche Erfahrung und leider oftmals auch nicht über die notwendigen Kenntnisse verfügen. Leider verhält es sich so auch bei vielen ehrenamtlich tätigen Übungsleitern. Der Übungsleiterschein des entsprechenden Verbandes ist diesbezüglich nicht besonders aussagekräftig, zu sehr wurden in der Vergangenheit die Anforderungen gesenkt, um den Klettersport zu "fördern". Da in den alpenfernen Gegenden naturgemäß auch die Anzahl der Bergführer äußerst gering ist, bleibt nur ein intensiver Vergleich der örtlichen Anbieter oder den Kurs mit dem nächsten Urlaub zu verbinden.
Durch das Stellen von Fachfragen läßt sich auch für den Laien, welcher sich mittels Literatur vorher informiert hat, relativ schnell die Spreu vom Weizen bei den Anbietern trennen.

Vorbereitung

Obwohl keine besonderen körperlichen Voraussetzungen zu Beginn gefordert sind, empfiehlt es sich trotzdem neben einem leichten Lauftraining zur Steigerung der Ausdauer durch Gymnastik die Beweglichkeit und Dehnfähigkeit zu erhöhen. Je weniger man sich nunmal um seine körperlichen Beschwerden kümmern muß, um so intensiver kann man sich den Kursinhalten widmen. Zudem ist es gerade beim Bergsteigen wichtig seine eigenen Leistungsgrenzen zu kennen. Dies gilt mit steigendem Alter um so mehr.
Weiterhin empfiehlt es sich, sich auch theoretisch auf den Kurs vorzubereiten. Durch das Vorablesen geeigneter Fachliteratur läßt sich das vom Ausbilder Gesagte schneller einordnen und man kann durch gezieltes Fragen ein Optimum an Information für sich gewinnen.
Wem dieser Aufwand zu groß erscheint, sollte sich verdeutlichen mit welchem finanziellen und zeitlichen Aufwand ein solcher Kurs für ihn verbunden ist.

Der Einstieg

Je nach Interesse bieten sich verschiedene Grundkurse an. Ein Basiskurs im Sportklettern, alpinen Felsklettern oder Houchtourengehen.

Basiskurs Sportklettern

Leider werden heutzutage von vielen kommerziellen Anbietern Kurzausbildungen von wenigen Stunden angeboten. Dies liegt zum einen daran, daß z.B. das Toprope-Klettern in der Kletterhalle (soweit die Seile vom Betreiber bereits ordnungsgemäß angebracht sind) gerade einmal die Kenntnis eines Anseilknotens sowie das Wissen um die Bedienung des jeweiligen Sicherungsgerätes voraussetzt. Zum anderen fordert die Kundschaft einen möglichst schnellen und kostengünstigen Einstieg in das Klettern, denn schließlich will man "Spaß haben". Hierbei wird leider übersehen, daß bei ungünstigen Konstellationen plötzlich wesentlich mehr an Können gefordert sein kann. Aus dem Spiel wird dann plötzlich bitterer Ernst.
Des weiteren neigen der Erfahrung nach Personen, welche solche "Kurzkurse" besucht haben und quasi "erfahren" haben, daß die Sicherungstechnik doch ganz einfach ist, die Gefahren bei weitem zu unterschätzen. Sie haben aufgrund der mangelhaften Ausbildung nicht die geringste Vorstellung über mögliche Gefahren. Wie sollten sie diese auch haben? Fehler im Klettersport enden aber leider oft tödlich.
Ein guter Ausbildungskurs muß daher nicht nur umfassend sein, sondern auch in erster Linie das Gefahrenbewußtsein schärfen. Ausbilder, welche den Kletterspaß in den Vordergrund stellen und die schnöde Sicherungstechnik am Rande behandeln, tun ihren Klienten nicht nur keinen Gefallen, sie gefährden sie zudem.
Grundanforderung an einen ausgebildeten Kletterer muß die Fähigkeit sein, eine Route eigenständig und ohne besondere Hilfsmittel (z.B. eingehängte Seile) zu begehen, und mit den möglichen einzurechnenden Schwierigkeiten fertig zu werden. Somit ist das Beherrschen von Vor- und Nachstieg ebenso notwendig wie eine hinreichende theoretische Ausbildung in Bezug auf Ausrüstung und mögliche Unfallgefahren.
Könnte hier die Ausbildung für die Halle enden? Vielleicht, aber zwei Sachen sprechen dem entgegen. Erstens ist die Gefahr, daß der Kletterer den "Schutzraum" der künstlichen Kletteranlage verläßt und mit den dann zu geringen Kenntnissen sich im Mittelgebirge versucht, zu groß - schließlich braucht er ja auch dort, solange alles gut läuft, nicht mehr zu wissen. Zweitens wird der Kletterer nicht gerade zur Eigenverantwortlichkeit "erzogen", wenn er sich nicht selbst auch mit dem Absichern der Route und dem Improvisieren bei Problemlagen beschäftigt.
Somit ergeben sich folgende Kursinhalte und Anforderungen:

  • Vor- und Nachstieg (Mehrseillängen)
  • Abseilen
  • Anbringen von Sicherungen (Klemmkeile, -apparate)
  • Standplatzbau
  • Selbstrettung
  • Behelfsmäßige Bergrettung
  • Ausrüstungskunde
  • Sicherungstheorie
  • mögliche Gefahren
  • Bewegungsformen
  • Taktik
  • Trainingslehre

Sobald die wesentlichen sicherungstechnischen Inhalte "sitzen", kann man sich den möglichen Bewegungsformen und Grundzügen der Trainingslehre widmen.
Ein solcher Kurs kann nicht unter 5 Tagen a 8 Stunden durchgeführt werden und muß aufgrund der Inhalte zumindest zum Teil im Mittelgebirge stattfinden. Die Teilnehmerzahl sollte 6 Personen nicht überschreiten.

Basiskurs Alpines Felsklettern

Im Vergleich zu einem Sportkletterkurs liegt bei einem Kurs über alpines Felsklettern der Schwerpunkt etwas anders, obwohl natürlich die Techniken und Methoden des Sportkletterns sich im alpinen Felsklettern wiederfinden, handelt es sich nicht um einen erweiterten Kurs. Aufgrund der in einem Einführungs- oder Grundkurs begrenzten Zeit kann nicht alles behandelt werden und da die Sicherheit an erster Stelle steht, müssen zugunsten der Themen Tourenplanung, alpine Gefahren, Wetter und Orientierung die Bereiche Bewegungsformen und Trainingslehre vernachläßigt werden.
Inhalte:

  • Gehen im weglosen Gelände
  • alpine Gefahren
  • Wetterkunde
  • Orientierung
  • Tourenplanung
  • Vor- und Nachstieg (Mehrseillängen)
  • Abseilen
  • Anbringen von Sicherungen
  • Standplatzbau
  • Selbstrettung
  • Behelfsmäßige Bergrettung
  • Ausrüstungskunde
  • Sicherungstheorie
  • Taktik
  • Bewegungsformen

Die Kursdauer sollte ebenfalls 5 Tage a 8 Stunden nicht unterschreiten. Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 5.

Basiskurs Hochtourengehen

Auch wenn der Schwerpunkt von Hochtourengeher - wie der Name schon sagt - auf dem Gehen und nicht dem Klettern liegt, so muß ein Hochtourengeher doch sicherungs- und bewegungstechnisch das Klettern beherrschen. Nicht wenige Hochtouren besitzen klettertechnische Schwierigkeiten. Zudem ist die Sicherungstechnik auf Gletschern, absturzgefährdeten Graden und in Steilflanken in vielen Punkten mit der des Kletterns identisch. Besondere Einweisung bedarf natürlich der Umgang mit Steigeisen und Eisgeräten.
Inhalte:

  • Gehen im weglosen Gelände
  • alpine Gefahren
  • Wetterkunde
  • Orientierung
  • Gehen mit Steigeisen und Eispickel
  • Begehen von Gletschern
  • Vor- und Nachstieg (Mehrseillängen)
  • Abseilen
  • Standplatzbau
  • Anbringen von Sicherungen
  • Spaltenbergung
  • Selbstrettung
  • Behelfsmäßige Bergrettung
  • Sicherungstheorie
  • Tourenplanung
  • Taktik

Die Kursdauer sollte ebenfalls 5 Tage a 8 Stunden nicht unterschreiten. Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 6.

Wie weiter?

Ist der erste Kurs erfolgreich abgeschlossen und somit der Einstieg geschafft, muß das Erlernte natürlich weiter eingeübt werden. Es ist schon häufig vorgekommen, daß Kletterer nach dem Kurs eine längere Zeit nichts unternommen haben, um dann festzustellen, daß sie elementare Knoten nicht mehr beherrschten. Die Routine fehlte eben. Auch von ausreichender Erfahrung kann unmittelbar nach einem Kurs bei weitem noch nicht gesprochen werden.
Der oben erwähnte erfahrene Kletterpartner ist also nun am Zug. Aber wo findet man einen? Beim Sportklettern ist dies noch einfach zu beantworten. In den Klettergärten bzw. heutzutage in den Kletterhallen. Auch Vereine können helfen, tun dies aber oft nicht, schließlich findet auch der Vereinssport an besagten Kletteranlagen statt. Vorteilhaft ist es sich einer größeren Gruppe anzuschließen. Um den Anschluß zu finden, können natürlich schwarze Bretter oder das Internet helfen, aber oftmals ergibt sich dies auch quasi von alleine. Nichts ist auffälliger beim Klettern bzw. Bouldern als ein Anfänger. So habe auch ich in der Vergangenheit immer wieder Anfänger unter meine "Fittiche" genommen, genauso wie ich selber zu Beginn von erfahrenen Kletterer gefördert wurde.
Mit Glück gelangt man so auch an einen erfahrenen Bergsteiger, mit welchem gemeinsame Bergtouren in Angriff genommen werden können. Wenn nicht, so bleiben einem nur Vereine übrig. Wobei man sich vorher erkundigen sollte, ob der entsprechende Verein in der gewünschten Richtung auch wirklich aktiv wird.

Literaturempfehlungen

Für den ersten Zugang bzw. für die Kursvorbereitung sind folgende Bücher empfehlenswert. Wer sich nur für das Sportklettern interessiert, sei auf die letzten drei Bücher verwiesen.

  • O. Perwitzschky: Bergwandern - Bergsteigen, Bergverlag Rother
  • D. Elsner, J. Haase: Bergsport-Handbuch, Rowohlt (Leider wird dieses Buch nicht mehr verlegt, dies ist besonders schade, da es sich hierbei um die vielleicht beste systematische Einführung handelt, die bis jetzt geschrieben wurde.)
  • P. Stückl, G. Sojer: Bergsteigen, Bruckmann
  • M. Hoffmann: Sportklettern, Panico Alpinverlag
  • M. Larcher, H. Zak: Seiltechnik, Verlag Heinz Zak
  • P. Schubert: Die Anwendung des Seiles in Fels und Eis, Bergverlag Rother

Verweise